Systemische Strukturaufstellung

Die Systemisch phänomenologische Strukturaufstellung - owi open way institute
Die Systemisch phänomenologische Strukturaufstellung als ganzheitliche Methode
Die Systemisch phänomenologische Strukturaufstellung.
 
In der Systemische Strukturaufstellung werden neben "menschlichen Systemen" (Familien, Gruppen, Teams, ...) auch abstrakte Systemelemente (wie z. B.: Krankheit,  Ziele, Hindernisse, ...) verwendet. „Fremde“ Personen (Stellvertreter = Repräsentanten) übernehmen dabei die Rolle der einzelnen Menschen und Systemelemente und werden so aufgestellt, wie sie aus Sicht des Klienten (Person / Gruppe für die Aufstellung gemacht wird) der Position in ihrem inneren Bild zu dem aufgestellten Thema entsprechen. Durch die Wahrnehmung der "aufgestellten" Stellvertreter kann ein Verständnis bezüglich der vorherrschenden Dynamik zur aufgestellten Problemsituation und ihrer inneren Konstellation, erhalten werden. Daraus lassen sich dann Lösungsmöglichkeiten ableiten. Durch Veränderungen in der Aufstellung (der räumliche Position der Stellvertreter, der Stellvertreter, sowie den Systemelementen) können schrittweise Lösungen zu Problemsituationen ausprobiert und erarbeitet werden. Anwendungsgebiete für systemische Strukturaufstellungen sind Familienthemen (Familienstrukturaufstellungen) ebenso wie Organisationsthemen (z. B. über Teamstrukturen, Nachfolgeregelungen, wiederkehren Konflikten, ...) .

Erfolgreich einsetzbar für Einzelpersonen, Paaren, Familien, Teams & Gremien bei:

  • persönlichen Problemstellungen,
  • Beziehungsproblemen in Familien, Paarbeziehungen, ...
  • wiederkehren Erkrankungen,
  • der Lösung von anhaltenden Konflikten,
  • der Teambildung,
  • in der Organisationsentwicklung,
  • ...

Methode:
Die systemisch phänomenologische Strukturaufstellung ist als eine ganzheitliche Arbeitsmethode zu betrachten. Ihre Lösungen beruhen auf der Berücksichtigung von "soziologischen" Systemen als sich permanent verändernde Konstrukte mit eigenen Zielsetzungen, Rahmenbedingungen und Gesetzmässigkeiten. Diese Sichtweise beinhaltet den Menschen mit seiner Umgebung und seinen Bedürfnissen.

Herkunft:
Hervorgegangen ist diese Methode aus der systemisch, phänomenologischen Familienaufstellung.

Vorgehen:
Die Arbeit mit der Systemischen Strukturaufstellung zeigt bildlich auf, welche Dynamik in der Fragestellung des Systems zugrunde liegt. Es werden dabei die Stellvertreter oder Figuren so zueinander aufgestellt, dass sie das System und/oder die systembezogenebezogene Fragestellung repräsentieren.

Die »Bilder«, die sich dabei entwickeln, offenbaren die versteckte Dynamik des untersuchten Systems. In weiteren Schritten wird versucht, eine »gute Konstellation« zu finden, die von den Stellvertretern als positiv wahrgenommen werden kann. Diese »Konstellation« kann zudem Anhalts- und Ausgangspunkt für nachfolgende Massnahmen sein.

Bei Aufstellungen wird deutlich, dass Eindrücke, Stimmungen und Dynamiken eines sozialen Systems nicht nur im Bezug auf die gegenwärtige Situation entstehen, sie werden auch aus dem »Systemgedächtnis« übernommen.

Die Vorgänge, die bei der Methode der systemisch-phänomenologischen Aufstellungsarbeit ablaufen, wie auch die im Versteckten wirkenden, systemimmanenten Kräfte, lassen sich zur Zeit noch nicht mit wissenschaftlich beweisbaren Fakten erklären. Das Wissen über ihre Wirksamkeit ist noch weitgehend empirischer Natur. Eine mögliche Erklärung für das Geschehen ist in der Theorie der morphologischen Felder des englischen Biologen Ruppert Sheldrake (*) zu suchen.

(*) Publikation: »Das schöpferische Universum«

Systemische Struktur- & Organisationsaufstellungen
Weitere Anwendungsgebiete der Methode: Bei

  • wiederholten Lösungsversuchen, die nicht den gewünschten Erfolg gebracht haben,
  • sich wiederholenden Erkrankungen,
  • problematischen Beziehungsstrukturen,
  • problematischen Partnerbeziehungen,
  • der Standortsbestimmung (seinen Platz finden),
  • Motivationsproblemen,
  • der Überprüfung von Zielsetzungen,
  • der Klärung von Überforderungs- und Ohnmachtsgefühlen,
  • der Identifizierung und Aufarbeitung von Altlasten,

 

Weiterführende Themen:

Systemische Familienaufstellungen »
NLP Neuro Linguistisches Programmieren »